Dresden
Über die Ostertage war ich auf Städtereise, in Dresden. Zweck der Reise war es die Elbflorenz zu bewundern. Die hat mich – natürlich – auch bewundert. Umso überraschender und spannender empfand ich dann die Ansichten und Einsichten in die Nahtstellen des zwischen dem restaurierten ganz Alten einerseits und dem nicht sanierten Alten. Gerade die Neustadt – die heute ironischerweise die eigentliche Altstadt darstellt – hatte es mir angetan. Die regennassen Straßen strahlten einen eigenen Charme aus.
Nebenan in meinem Flickrstream sind schon einige Bilder, hier gibt es sie als Diashow.
Viel Spaß damit!
Ein Plan für Helgoland?
Während meiner Reise nach Helgoland habe ich diesen Anblicke genossen: Ein Blick vom Helgoländer Oberland über Unterland, Meer und Düne. Dieser Anblick kann bald Geschichte sein, wenn es nach den Plänen des Hamburger Bauunternehmers Arne Weber geht.
Er möchte eine Landverbindung zwischen Hauptinsel und Düne herstellen, auf dem Neuland ist Platz für einen “Golfplatz, ein Hotel, Wohnungen, eine lange Landebahn für Flieger der Größe Airbus 320″. Siehe http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/die-verdoppelte-insel–1971233.html
Hintergrund dieser Ideen sind die rückläufigen Besucherzahlen auf der Insel. Ob diese Ziele nach der Neulandgewinnung allerdings umsetzbar sind (golfen neben dem Flugplatz?) ist ungewiss. Denkbar ist eher, das diese Erschließung zu einem Ausverkauf dessen führt, was die Helgoländer Düne so einzigartig macht. Denn ob dann noch Robben den Strand zum Ruhen nutzen werden, ist fraglich.
Ich bin kein Helgoländer, mich geht es also nichts an. Sich Gedanken machen, neue Perspektiven für die Insel finden – das erscheint mir auch nötig! Aber bitte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, meine ich.
Reif für die Insel – Helgoland
Ich war reif für die Insel – dem Drang gab ich gerne nach und fuhr nach Helgoland. Da mag man sich fragen, was will er denn auf Helgoland? Kennen die meisten die Insel doch als Ziel eines eher grausamen eintägigen Familienausfluges: Schifffahrt, Seekrankheit, ein eiliger Rundgang über die Insel, schnell noch Fusel oder Zigaretten gekauft (es muss sich ja lohnen) und wieder weg. Es geht aber auch anders:
Die Insel schmückt sich mit der Bezeichnung „Deutschlands einzige Hochseeinsel“. Ob das nun stimmt, ist wohl Definitionssache, jedenfalls sieht man um sich viel Wasser und kein Festland. Man kann sich auch Zeit nehmen für die kleinen Inselgänge zu den Vögeln an der Steilküste oder den Robben auf der Düne. Und die Weite am Nordoststrand geniessen.
Nicht berichten möchte ich über die Spitzenleistungen der Deutschen Bahn während der Anreise – 3 Stunden Verspätung zwischen Dortmund und Bremen, eine Verdoppelung der Fahrtzeit. Stattdessen gibt es neue Bilder zu sehen, Helgoländer Landschaften und die Tiere auf der Insel. Damit sind vor allem Vögel und Robben gemeint. Es gibt also neue Bildergalerien, zu finden in Bildergalerien.
Die große Insel – Rügen
Gerade bin ich von einer Reise zur Insel Rügen zurückgekehrt. Es ist so unwirklich im Wald von Jasmund: Ich höre die Stämme knarren und und die Blätter rauschen. Auf einmal ist da auch noch ein anderes Geräusch, es wird stärker – die Brandung der Ostsee. Bis auf einmal das Glitzern der See sichtbar ist, von hoch oben gesehen, von den Kreidefelsen … Unten am Ufer erscheint die Steilküste so hoch, zur anderen Seite geht der Blick zum Horizont über geschliffene Felsen, herab gestürzte Bäume und erodiertes Treibholz.
Die Eindrücke gibt es in den Bildergalerien Rügen – das Kreideufer und Rügen – der Wald zu sehen.





