Während meiner Reise nach Helgoland habe ich diesen Anblicke genossen: Ein Blick vom Helgoländer Oberland über Unterland, Meer und Düne. Dieser Anblick kann bald Geschichte sein, wenn es nach den Plänen des Hamburger Bauunternehmers Arne Weber geht.
Er möchte eine Landverbindung zwischen Hauptinsel und Düne herstellen, auf dem Neuland ist Platz für einen “Golfplatz, ein Hotel, Wohnungen, eine lange Landebahn für Flieger der Größe Airbus 320″. Siehe http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/die-verdoppelte-insel–1971233.html
Hintergrund dieser Ideen sind die rückläufigen Besucherzahlen auf der Insel. Ob diese Ziele nach der Neulandgewinnung allerdings umsetzbar sind (golfen neben dem Flugplatz?) ist ungewiss. Denkbar ist eher, das diese Erschließung zu einem Ausverkauf dessen führt, was die Helgoländer Düne so einzigartig macht. Denn ob dann noch Robben den Strand zum Ruhen nutzen werden, ist fraglich.
Ich bin kein Helgoländer, mich geht es also nichts an. Sich Gedanken machen, neue Perspektiven für die Insel finden – das erscheint mir auch nötig! Aber bitte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, meine ich.











