Pentax K10D und Lightroom

Juli 17, 2009 · Posted in Dialog Fotografie · Comment 

Vielleicht erscheint es komisch, jetzt einen Beitrag zu dieser Kamera zu schreiben. Auch das meine Kamera dieses Typs ist, wird wenig daran ändern. Immerhin wird sie schon seit eineinhalb Jahren nicht mehr von Ihrem Hersteller angeboten. Trotzdem kann sich auch an einem “Oldie” noch etwas tun, wenn eine neue Software erscheint. Dies hat Adobe kürzlich mit dem Profil “Adobe Standard” für Lightroom getan.
Damit war es wieder mal an der Zeit, über die eigenen Grundeinstellungen bei der Bildbearbeitung nachzudenken. Mir fiel auf, das in einigen Situationen die Schatten heller ausfallen als bei früheren Adobe CameraRaw-Versionen. Die Unterschiede zu den jüngeren Versionen fallen freilich geringer aus, der Unterschied zu Adobe Standard beta ist für mich nicht auszumachen. Immerhin zeigt sich im Vergleich zu Adobe Camera Raw 4.4, dass gelb etwas weniger grünlich kommt.
Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert, das Update auf Lightroom 2.4 bringt mit dem Profil “Adobe Standard” eine lohnende Verbesserung.
Ich habe mir eine Benutzervorgabe als lrtemplate zusammengestellt, die ich schon bei dem Import meiner Raw-Dateien anwende. Im einzelnen beinhalten die Einstellungen:

  • Weißabgleich: Wie Aufnahme – der automatische Weißabgleich der Pentax ist sicher nicht perfekt, aber die automatischen Vorschläge von Adobe fallen manchmal kurios aus.
  • Farbton: Belichtung, Wiederherstellung und Aufhelllicht auf 0, schwarz auf 5, Helligkeit auf 50. Soweit wie die Grundeinstellungen, dagegen erhöhe ich den Kontrast auf 45.
  • Präsenz: Klarheit 50, Lebendigkeit 25, Sättigung 0.
  • Gradationskurve: Mittlerer Kontrast
  • HSL / Farbe / Graustufen: keine Änderungen
  • Teiltonung: keine Änderungen
  • Details: keine Änderungen
  • Vignettierung: keine Änderungen
  • Kamerakalibrierung: Adobe Standard

Mensch und Natur

Juli 11, 2009 · Posted in Dialog Fotografie, Ruhrgebiet · Comment 

Bild der Performance Mensch und NaturFrüher begegneten sich im Eckturm der Hattinger Henrichshütte die Förderbänder, am 10.7. dagegen trafen Besucher der ehemaligen Hütte und Viglis Wanderbühne aufeinander.

Durch den Eckturm gelangten seinerzeit Erz, Koks und Kalk zum Hochofen. Heute kann man durch große Glasfenster einen Rundblick auf die Ruhrwiesen und Bochum-Stiepel genießen. Also ein passender Ort, die Begegnung Mensch und Natur in einem kurzen Schauspiel aufzuführen. In dem Stück mit Verena Liebers (VIGLi), Jürgen Seifert und Lutz Kunert begibt sich ein Mann auf die Suche nach Bodenschätzen. Während seiner Arbeit spricht die Natur plötzlich zu ihm und lädt ihn in eine Welt ein, die ihm bisher unbekannt war. Sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung …

Eine schöner Anstoß, über den Umgang mit den natürlichen Ressourcen nachzudenken.

Den Schluss habe ich gesehen, aber der ist schöner anzusehen als zu lesen ;-)   – sehen Sie ihn sich doch am besten selber an! Auf der Website von Verena Liebers sehen SIe die nächsten Termine.

Die Bilder sehen Sie in der Galerie Mensch und Natur.